Vom Teammitglied zur Führungskraft

Hier ist eine Coaching-Situation zu sehen.

Für viele Jungführungskräfte ist es eine Herausforderung den Sprung aus dem Team zur Führungskraft zu machen. Plötzlich stellt sich z.B. die Frage, ob dieselbe Nähe zu mitunter langjährigen Kolleg:innen noch möglich bzw. angebracht ist.

Die systemischen Ebenen verstehen

Meiner Erfahrung nach ist es wichtig die systemischen Ebenen zu verstehen:
1. Durch die Beförderung zur Führungskraft ist man in einer neuen besonderen Rolle innerhalb des eigenen Teams.
2. Die Mitarbeiter:innen bilden ein eigenes System in Abgrenzung zum Management.
3. Als Führungskraft ist man wiederum Teil des Systems Management.

Hat man diese Systemebenen für sich klar, so kann man auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Kommunikationsströme klar sein und weiß, wo was geteilt werden kann.

Gleichzeitig muss einem auch klar sein, dass man fortan nicht mehr alles erfährt, was im „Flurfunk“ über die Führungsebene und das Unternehmen gesprochen wird.

Daher einige Tipps für Jungführungskräfte:

💡 Unterscheiden Sie die Ebenen in Ihrer Kommunikation klar.
💡 Bitte nicht krämen, wenn da und dort mehr Distanz zu vormals engen Kolleg:innen entsteht und nicht mehr alles mit einem geteilt wird. Das ist systemisch bedingt und liegt in der Regel nicht an Ihnen.
💡Sie werden durch die neue Rolle nun stärker als Vertreter der Organisation gesehen und das ist auch richtig so. Nehmen Sie diese Rolle an und orientieren Sie sich stärker an Ihren Management-Peers und den Unternehmensinteressen.

Übrigens spricht das oben gesagte keineswegs gegen eine offene auf Vertrauen und Ehrlichkeit basierende Gesprächskultur. Zur Ehrlichkeit und Offenheit gehört nämlich auch die unterschiedlichen Erfordernisse der Systemebenen zu berücksichtigen.

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Business Coach unterstütze ich Sie
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In mir vereinen sich große Praxiserfahrung
und Intuition.

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